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23 Himmelreich (mittel)

Rubrik:23 - Himmelreich
Start:Parkplatz Himmelreich
Ziel:Parkplatz Himmelreich
Länge:10,76 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem gelben Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Die Wanderung führt in das „Himmelreich“. So wird das Mündungsgebiet der Lutter in die Lachte bezeichnet. Vermutlich hat die landschaftliche Schönheit dieses Raumes diesen Namen hervorgebracht. Ein anderer Ursprung könnte darin liegen, dass Ende der 1920er Jahre Pastor Uhlhorn aus Beedenbostel jedes Jahr am Himmelfahrtstag im Jarnsener Himmelreich einen Kindergottesdienst gehalten hat. Nachts fliegen hier im Sommer wie kleine Irrlichter unzählige Glühwürmchen durch den feuchten Wald.

Die Wandertour durchstreift die Umgebung der Heidedörfer Luttern, Jarnsen und Beedenbostel entlang der überwiegend sehr naturnah ausgeprägten Bäche Lutter und Lachte. Wälder, Sumpfflächen und Fischteiche, in den Randbereichen auch Ackerland und Grünland, liegen am Wegesrand.

An der Lutter

An der Lutter

Die mittlere Tour führt vom Wanderparkplatz nahe der Lachte zunächst nach Südwesten über die Lutter, einem Heidebach mit besonders guter Wasserqualität, der etwas weiter unterhalb in die Lachte mündet. Hier befindet sich der Magische Ort „Hochzeit im Himmelreich", eine Kunstinstallation von Klaus Meier-Warnebold aus Rinteln. Am Rande eines Eichenwaldes geht es weiter, bis der Weg links abbiegt und über die Lachte führt. Mit Glück kann hier der scheue Fischotter beobachtet werden.

Die mittlere Tour führt nördlich der Lachte weiter Richtung Beedenbostel, während die kurze Tour rechts abbiegt in den Ort Jarnsen. Hinter einem kleinen Wäldchen führt der Weg vorbei an einem Teichgrundstück. Bald darauf ist der Ortsrand von Beedenbostel erreicht, wo es rechts ab durch die Felder geht. Kurz hinter den Barnbruchs Wiesenbiegt der Weg links ab und bei nächster Gelegenheit rechts. Weiter verläuft der Weg durch die Feldflur, bis es am Bünte Felderneut rechts ab geht. Am nahegelegenen Waldrandführt der Weg nun nach Nordosten und begleitet bald einen Bahndamm der Osthannoverschen Eisenbahn. Auf dem Alten Kirchweg geht es in das kleine Heidedorf Luttern.

In der Dorfmitte führt der Weg nach rechts und überbrückt die Lutter. Auf der anderen Seite angelangt, verläuft der Jarnser Weg in südwestlicher Richtung. Der Weg führt ein kurzes Stück durch einen Wald, der die Flurbezeichnung „Hinter dem Debrauk" trägt, was einen feuchten Bruchwald beschreibt. Danach geht es am Waldrand rechter Hand durch offene Landschaft. Der letzte Abschnitt der Tour führt überwiegend durch Kiefernwaldzurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

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