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17 b Wasser und Sand (mittel)

Rubrik:17 - Wasser und Sand
Start:Parkplatz Wolthausen
Ziel:Parkplatz Wolthausen
Länge:7,51 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem gelben Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Die Wanderung „Wasser und Salz“ beginnt am Parkplatz „Wolthausen“. Von hier aus gibt es die Möglichkeit zwischen einer kurzen und mittleren Tour zu wählen. Die Wandertour führt durch das Waldgebiet östlich von Wolthausen. Teile der Tour verlaufen am Talrand der Örtze-Niederung durch hügeliges Gelände. Bei den Hügeln handelt es sich um Dünen, die entlang größerer Flussläufe häufig zu beobachten sind. Während der Weichsel-Eiszeit (10.000 bis 115.000 vor heute) kam es in der vegetationsarmen Kältesteppe zu starken Sandverwehungen, die auch im Urstromtal der Örtze zur Dünenbildung geführt haben. Außerdem konnte es während der anschließenden Warmzeit immer dann zu Sandverwehungen kommen, wenn das Land durch den Menschen übernutzt wurde und beispielsweise Überweidung zur Vernichtung der den Boden schützenden Vegetation führte. Dies kam zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch häufig vor. Daraufhin wurde durch umfangreiche Aufforstungsmaßnahmen, insbesondere mit Kiefer, versucht, den Sand festzulegen.

An einigen Stellen ist vom Weg aus ein Blick in die Örtze-Niederung möglich. An der Örtze liegt die alte Wassermühle von Wolthausen, die sich heute in Privatbesitz befindet. Weiter im Osten geht es durch das mit Nadelwald bestandene Schwarze Moor.

An der Örtze

An der Örtze

Die mittlere Tour schließt die Höhepunkte der kurzen Tour ein, führt aber vom Wanderparkplatz "Wolthausen" zunächst nach Norden durch den Kiefernwald. Der Flurname Steinkamp deutet an, dass diese Gegend etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch unbewaldet war. Bald wird das Gelände merklich hügeliger und die ersten Dünen sind erreicht. Der Weg überquert einen Graben, macht dann einen Rechtsknick und führt zu einer Geländekante auf der linken Seite, die den Blick in die Örtze-Niederung freigibt. Weiter geht es durch den Wald, bis wieder ein Graben am Fuße einer Düne überquert und das Waldgebiet Grathorn erreicht wird.

Danach biegt der Weg rechts ab und führt in das bewaldete Schwarze Moor. Kiefern- und Fichtenwälder bilden hier die vorherrschende Vegetation. Auf den feuchten Mooruntergrund weisen Pflanzen wie das Torfmoos und der Gagelstrauch. Auf dem Rauhornsweg geht es durch das Mastbruch und durch das Waldgebiet Im Knicke. Am Rande des Schwarzen Moores biegt der Weg links ab und folgt dem Verlauf der kurzen Tour. Bald darauf geht es wieder rechts ab und eine kurze Etappe durch Grünland, bis das Waldgebiet der Wittbecker Heide erreicht ist. Von dort führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt.

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