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11 Auf den Spuren des großen Waldbrandes (mittel)

Rubrik:11 - Auf den Spuren des großen Waldbrandes
Start:Wanderparkplatz Angelbecksteich
Ziel:Wanderparkplatz Angelbecksteich
Länge:8,88 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm siehe unter Hinweis ausgeschildert und die mittlere Tour wird durch einen gelben Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Während der Waldbrandkatastrophe in den Landkreisen Celle und Gifhorn im Jahre 1975 brannten die Wälder im Bereich der Wanderstrecke großflächig ab. Insgesamt wurden über 7.000 ha Wald ein Opfer der Flammen. Die Wanderung veranschaulicht, wie sich die Natur die Landschaft nach diesem Großschadensereignis zurückerobert hat. Heute ist wieder ein ausgedehntes Waldgebiet vorhanden und nur die vergleichsweise jungen Bäume verraten noch etwas von der dramatischen Vergangenheit. Einige Flächen wurden nicht wieder aufgeforstet sondern zu Heiden entwickelt. Sie bereichern heute die Landschaft ebenso wie der malerisch am Fuße einer ausgedehnten Heidefläche gelegene Angelbecksteich, der in erster Linie angelegt wurde, um zukünftige Waldbrandkatastrophen zu verhindern. Bei einem Waldbrand dient der Teich der Feuerwehr dazu, Löschwasser aufzunehmen. Brandschutzstreifen und Waldränder aus Lärchen oder Laubbäumen sollen die Waldbrandgefahr heute reduzieren.

Am Angelbecksteich

Am Angelbecksteich

Die mittlere Tour startet wie die kurze und lange Tour am Wanderparkplatz "Angelbecksteich" und führt nach Norden auf dem barrierefreien Rundweg um den Teich. Hier informieren zahlreiche Informationstafeln über die Tier- und Pflanzenwelt der Heide. Weiter geht es Richtung Süden durch die Heide zum Gedenkstein an die Waldbrandkatastophe. An einem Forstweg geht es weiter Richtung Osten zu einer mit Heide bestandenen Lichtung, während die kurze Tour rechts abbiegt zum Ausgangspunkt. Die mittlere Tour führt weiter zum Waldgebiet "Vor dem Hassel" und über die Landesstraße 281. Der Weg verläuft weiter Richtung Nordwesten und bald durch ein zwischen zwei steileren Hügeln gelegenes Tal. Der Wanderparkplatz "Am Eicksberg" mit Blick auf weite Heideflächen lädt zu einer Rast ein, bevor es durch ein Waldareal geht, in dem zahlreiche Gruben verborgen sind, die von der Sprengung von Munitionsresten nach dem Zweiten Weltkrieg zeugen.

An einer Schutzhütte macht der Weg einen Linksknick und führt im Waldgebiet Angelbecksteich ein weiteres Mal über die Landesstraße 281. Kurz darauf geht es über den Angelbach, der östlich davon den Angelbecksteich verlässt, bevor der Weg wieder zum Ausgangspunkt führt.

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