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08 c Der Urwald im Lüß (lang)

Rubrik:08 - Der Urwald im Lüß
Start:Parkplatz Lüßwald
Ziel:Parkplatz Lüßwald
Länge:14,48 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem lila Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Die Wanderung führt durch das ausgedehnte Waldgebiet südöstlich von Unterlüß und schließt den Lüßwald-Erlebnispfad sowie Teile des historischen Rundwanderweges der Gemeinde Unterlüß ein. Der Lüßwald-Erlebnispfad führt sowohl durch den forstlich genutzten Wald als auch entlang eines von den Niedersächsischen Landesforsten ausgewiesenen Naturwaldreservates. Hier darf sich der Wald ohne jegliche menschliche Nutzung naturnah zu einem Urwald entwickeln und dient als Rückzugsraum für seltene Tiere und Pflanzen. An mehreren Infoständen wird allerhand Wissenswertes über den Wald vermittelt. Außerdem geht es zum Lüßberg, der mit 130 Metern die höchste Erhebung im Naturpark Südheide darstellt. Der Erlebnispfad deckt sich im Wesentlichen mit der kurzen Tour. Je nach Wunsch kann über die weiteren Tourabschnitte die Wanderung in die umgebenden Wälder ausgedehnt werden.

Herbst im Lüßwald bei Unterlüß

Herbst im Lüßwald bei Unterlüß

Die Wandertour führt vom Parkplatz über einen Holzernteplatz (1) zu einem Arbeitsdienstdenkmal (2). Nach einer kleinen Reise in das Reich der röhrenden Hirsche (3) lädt eine Bank am Lüßberg (4) zu einer Pause ein. Hier befindet sich ein Gedenkstein, der an den Jahrhundertschaden durch den Orkan vom 12. November 1972 erinnert. Bald darauf ist das Naturwaldreservat (5) erreicht, das hauptsächlich aus Buchen besteht. Der Weg führt weiter zu einem kleinen Eichenmischwald (6), in dem der seltene Hirschkäfer seinen Lebensraum hat. Es geht nun durch den Märchenwald (7) zu einem Forschungsstandort zum zukünftigen Holzertrag (8) und zum Klimawandel im Wald (9). Die Tour führt weiter und quert eine teilweise mit Heide bestandenen Hochspannungsleitung und führt weiter zu einer Mähwiese, die eine Lichtung im umgebenden Wald bildet (10). Am Forstamt Lüß (11) wird die Landesstraße 280 überquert und es geht weiter durch die hügelige Waldlandschaft.

Durch den Wald geht es vorbei an zwei Teichen (14) bis zur Bahnstrecke Hannover - Hamburg (15). Hier geht es links weiter durch das Waldgebiet Rungeloh und durch ein kleines Tal (16) bis zur Tielemanns-Eiche (17), die als Naturdenkmal geschützt ist. Der Weg führt nach Norden und erreicht an einer Wegekreuzung (18) die Schneise der Stromleitungstrasse, entlang der es teilweise durch mit Heide bewachsenen Flächen zurück zum Wanderparkplatz geht.

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