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05 c Kieselgur-das Gold der Heide (lang südlich)

Rubrik:05 - Kieselgur-das Gold der Heide
Start:Parkplatz Oberohe
Ziel:Parkplatz Oberohe
Länge:6,63 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem lila Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Die Tour "Kieselgur-das Gold der Heide" startet am Wanderparkplatz „Oberohe“. Von hier aus gibt es die Möglichkeit eine kleine, mittlere und lange Tour zu wandern. Zunächst führt die Tour über ausgedehnte Heiden durch das ehemalige Kieselgur-Abbaugebiet im Umfeld des Ortes. Zahlreiche Abbaugruben unterschiedlicher Größe sind über das Gebiet verteilt und heute teilweise mit Wasser gefüllt und naturnah bewachsen. Dadurch ergibt sich ein interessanter Wechsel aus Gewässern mit angrenzenden Feuchtbiotopen und sandigen Trockenstandorten. Letztere weisen ausgedehnte Heiden und Borstgrasrasen auf, die sich mit lichten hutewaldartigen Birkenwäldern und Kiefernbeständen abwechseln. Die Heideflächen werden regelmäßig von einer Heidschnuckenherde beweidet, die in Niederohe beheimatet ist. Das Zurückerobern der Natur lässt sich an den Abbaugruben sehr anschaulich beobachten. Häufig erschwert schon dichter Kiefernaufwuchs den Einblick in die Gruben. Innerhalb der offenen Landschaft ist daher heute nur noch ein Teil des Abbaugebietes zu erleben. Zahlreiche weitere Abbaugruben befinden sich in den Wäldern der Umgebung.

In der Oberoher Heide

In der Oberoher Heide

Die lange Tour beginnt am Parkplatz "Oberohe" und führt vorbei an einigen Abbaugewäsern in ehemaligen Kieselgurgruben, die an skanidavische Seen erinnern. Weiter geht es durch die ausgedehnte Heide des Kochsöhlen, bis die nächsten Spuren des Kieselgurabbaus in Form von Senken in der Heide wahrzunehmen sind. Während die kurzen Tour links entlang von hutewaldartig aufgelichteten Birkenwäldern abbiegt führt die lange Tour etwas weiter nach Süden an der großen Heidefläche entlang. Hinter der Schutzhütte führt der Weg durch einen Wacholderwald vorbei an dem rechter Hand liegenden Waldgebiet Kalbsloh zu einer weiteren großen Heidefläche, die auf einem Höhenzug liegt. Durch den Kiefernwald der Süllfuhren geht es immer geradeaus bis zum Verlauf der mittleren Tour und zum Ausgangspunkt zurück.

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