RegionCelle-Navigator, Fahrradtouren, Wandertouren, Reitertouren, GPS-Navigation

05 b Kieselgur-das Gold der Heide (mittel)

Rubrik:05 - Kieselgur-das Gold der Heide
Start:Parkplatz Oberohe
Ziel:Parkplatz Oberohe
Länge:4,25 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem gelben Kreis gekennzeichnet.

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Die Tour "Kieselgur-das Gold der Heide" startet am Wanderparkplatz „Oberohe“. Von hier aus gibt es die Möglichkeit eine kleine, mittlere und lange Tour zu wandern. Zunächst führt die Tour über ausgedehnte Heiden durch das ehemalige Kieselgur-Abbaugebiet im Umfeld des Ortes. Zahlreiche Abbaugruben unterschiedlicher Größe sind über das Gebiet verteilt und heute teilweise mit Wasser gefüllt und naturnah bewachsen. Dadurch ergibt sich ein interessanter Wechsel aus Gewässern mit angrenzenden Feuchtbiotopen und sandigen Trockenstandorten. Letztere weisen ausgedehnte Heiden und Borstgrasrasen auf, die sich mit lichten hutewaldartigen Birkenwäldern und Kiefernbeständen abwechseln. Die Heideflächen werden regelmäßig von einer Heidschnuckenherde beweidet, die in Niederohe beheimatet ist. Das Zurückerobern der Natur lässt sich an den Abbaugruben sehr anschaulich beobachten. Häufig erschwert schon dichter Kiefernaufwuchs den Einblick in die Gruben. Innerhalb der offenen Landschaft ist daher heute nur noch ein Teil des Abbaugebietes zu erleben. Zahlreiche weitere Abbaugruben befinden sich in den Wäldern der Umgebung. Nördlich der Landesstraße 280 kann die Tour auf den mit Informationstafeln versehenen Kieselgur-Rundweg ausgedehnt werden. Dieser führt teilweise über das Gelände des Ferienparkes Heidesee, der über einen eigenen Parkplatz verfügt und somit auch gesondert angefahren werden kann.

Herbstliche Stimmung am Kieselgurteich

Herbstliche Stimmung am Kieselgurteich

Die mittlere Tour beginnt am Parkplatz "Oberohe" und führt vorbei an einigen Abbaugewäsern in ehemaligen Kieselgurgruben, die an skanidavische Seen erinnern. Weiter geht es durch die ausgedehnte Heide des Kochsöhlen, bis die nächsten Spuren des Kieselgurabbaus in Form von Senken in der Heide wahrzunehmen sind. Während die kurzen Tour links entlang von hutewaldartig aufgelichteten Birkenwäldern abbiegt führt die mittlere Tour etwas weiter nach Süden. dadurch kann die große Heidefläche komplett durchwandert werden. Von dem von Altensothrieth kommenden Weg führt ein Abzweig über Neuohe zurück zum Ausgangspunkt.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,61 MB)

« zurück zur Übersicht »