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02 c Wo der Wald mit der Heide kusselt (lang)

Rubrik:02 - Wo der Wald mit der Heide kusselt
Start:Parkplatz Gerdehaus
Ziel:Parkplatz Gerdehaus
Länge:15,54 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem lila Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Die Wanderung erkundet das Gebiet um den Hausselberg südlich von Gerdehaus. In der hügeligen Landschaft befanden sich noch um 1900 riesige Heideflächen. Einige besonders schöne Heiden sind auch heute noch vorhanden. Von hier erstreckt sich ein weiter Blick über die Südheide. Auf vielen Flächen ist im Laufe der letzten hundert Jahre aus der Heide Wald geworden. Bei genauem Hinsehen verrät der Wald noch vieles über seine Vergangenheit.

Der Hausselberg

Der Hausselberg

Die lange Tour beginnt wie die kurze und mittlere Tour am Wanderparkplatz "Gerdehaus" mit Grill- und Spielplatz und führt durch die Heideflächen am Nordhang des Hausselberges. Ein kleinräumiges Nebeneinander von Heiden und Kiefernwäldern verrät das Bestreben des Waldes, die Heide zu erobern. Am Berghang trifft der Weg auf ausgedehntere Heideflächen. Aus einer Höhe von gut 100 m über dem Meeresspiegel erstreckt sich nach Nordwesten über die offene Heide ein weiter Blick in den Naturpark Südheide.

Während die kurze Tour hier nach Westen abbiegt führt die mittlere Tour an der offenen Heidefläche weiter Richtung Süden bis in unmittelbare Nähe des Gipfels des 119 m hohen Hausselberges. Hier befindet sich ein so genannter Gaußstein, auf dessen Bedeutung im Rahmen der Tour W7 näher eingegangen wird. Nach Durchstreifen des Taternbusches wird eine weitere Heidefläche erreicht.

Am Ende der Heidefläche biegt die mittlere Tour nach rechts ab, während die lange Tour geradeaus weiter nach nach Süden führt vorbei am Parkplatz "Haußelberg". Hinter einer Schutzhütte geht es weiter durch die Wälder des Südhanges des Hausselberges. Flurbezeichnungen wie „Hinter Alberts Immstelle" (Imme = Honigbiene) zeugen davon, das auch dieses Gebiet einst von ausgedehnten Heideflächen eingenommen wurde. An den Wegerändern wachsen noch heute Reste der ehemaligen Heiden. Hin und wieder ist auch noch ein Wacholderstrauch zu entdecken. Wenn an der Südspitze der Wanderung das Heidedorf Weesen erreicht ist, sind etwa zwei Drittel des Weges geschafft. Zurück geht es nach Norden zum Ausgangspunkt zunächst durch Ackerland und dann durch die Wälder am westlichen Fuße des Hausselberges

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