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01 c Der Wacholderwald in der Teufelsheide (lang)

Rubrik:01 - Der Wacholderwald in der Teufelsheide
Start:Parkplatz Wacholderwald
Ziel:Parkplatz Wacholderwald
Länge:11,89 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Die Tour ist mit einem Piktogramm und einem lila Kreis gekennzeichnet.

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Informationen zur Tour

Die Wanderung "Der Wacholderwald in der Teufelsheide" beginnnt am Parkplatz "Wacholderwald". Von hier aus gibt es die Möglichkeit zwischen einer kurzen, mittleren und langen Tour zu wählen, die durch farbige Kreise gekennzeichnet sind. Zunächst führt die Wanderung in den nördlichsten Zipfel des Naturparkes Südheide durch die Dübelsheide und die Schlichtenheide bei Schmarbeck. Hier befinden sich größere Heideflächen in hügeliger Landschaft. Sie ermöglichen weite Aussichten über die Südheide. Die dichten Wacholderbestände am Rande der Heide gelten als schönster und größter Wacholderwald Niedersachsens. Regelmäßig zieht eine Heidschnuckenherde über die Heide. Daneben können Wälder, Wiesen und Äcker durchwandert werden. Schmarbeck und Niederohe haben unverfälschte Heidehöfe mit alten Hofgehölzen zu bieten.

Wacholderwald bei Schmarbeck

Wacholderwald bei Schmarbeck

Die lange Tour greift die wichtigsten Punkte der kurzen und mittleren Tour auf, führt aber deutlich weiter nach Süden.

Vom Parkplatz "Wacholderwald" startet die lange Tour (gekennzeichnet durch einen lila Kreis) zur größten Heidefläche im Grenzgebiet zwischen Schlichtenheide und Dübelsheide. Von 80 bis 90 m über Meereshöhe erstreckt sich nach Süden ein weiter Blick über die Landschaft der Südheide. Nachdem ein kleines Kiefernwäldchen durchwandert ist, wird der berühmte Wacholderwald erreicht.

Hinter dem Wacholderwald geht es weiter nach Süden über das Bächlein Schmarbeck. Kurz danach biegt die mittlere Tour rechts ab während die lange Tour weiter geradeaus verläuft.

Nachdem eine Wald- und Ackerlandschaft durchwandert ist, tauchen weitere Heideflächen auf. Bei den grasigen Bereichen innerhalb der Heide handelt es sich um so genannte Borstgrasrasen, die sich dort einstellen, wo die Heidschnucken besonders häufig langziehen. Auf etwa der Hälfte der Tour wird Niederohe mit typisch erhaltenen Gebäuden aus der Zeit der Heidebauernwirtschaft und alten Hofgehölzen erreicht. Hier ist die Heidschnuckenherde zu Hause, die die Heideflächen der Dübelsheide und der Schlichtenheide beweidet. Auf dem Rückweg wird eine weitere Heidefläche durchwandert. Vorbei an der Schmarbecker Grube, einer ehemaligen Kieselgur-Abbaustelle, geht es durch Wald weiter bis wieder eine kleine Heidefläche erreicht wird.

Von dort geht es weiter auf der mittleren Tour in südliche Richtung durch die Ackerflächen des Lerchenkampes und der Wolfskammer nach Schmarbeck. Das alte Gehöft in Schmarbeck zeigt in unverfälschter Form eine typische Hofstelle aus der Zeit der Heidebauernwirtschaft mit imposanten Hofeichen. Nach Nordosten geht es zum Ausgangspunkt zurück.

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