| Rubrik: | Fahrrad-Thementouren, Eintagestour |
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| Start: | Parkplatz Lüßwald |
| Streckenverlauf: | Parkplatz Lüßwald, Museumsdorf Hösseringen, Hösseringen, Räber, Unterlüß, Parkplatz Lüßwald |
| Ziel: | Parkplatz Lüßwald |
| Länge: | 24,14 km |
| Beschilderung: | Die Tour ist ausgeschildert. |
Die Fahrradtour führt durch Teile des alten und seit jeher riesigen Lüßwaldgebietes. Nur wenige der natürlichen Buchenwälder der Südheide haben die Zeit der Waldübernutzung und der Aufforstungen mit Nadelholz überlebt. Einer dieser seltenen alten Buchenwälder befindet sich am Lüßberg. Ein Teil dieses Waldes wurde 1974 als Naturwaldreservat ausgewiesen. In diesem „Urwald von morgen“ überlässt der Mensch den Wald sich selbst. Ein weiterer Höhepunkt der Tour ist das Museumsdorf Hösseringen, welches das ländliche Leben der letzten Jahrhunderte in der Lüneburger Heide zeigt.

Die Tour beginnt am Parkplatz "Lüßwald", der gut zu erreichen ist vom Bahnhof Unterlüß. Deshalb eignet sich diese Radtour hervorragend für einen Tagesausflug mit der Bahn (An- und Abreise). Vom Bahnhofsvorplatz fahren sie links durch die Unterführung. Und dann bleiben Sie auf dem Fahrradweg in Richtung Weyhausen. Der Fahrradweg führt entlang der Straße. Hinter der Hochspannungsleitungstrasse biegen Sie vom Fahrradweg links ab auf den Wanderparkplatz „Lüßwald“. Hier befindet sich der Ausgangspunkt des Wald-Erlebnispfades "Der Urwald im Lüß" sowie eine Informationstafel mit Wissenswertem zum Lüßwald. Vom Parkplatz fahren Sie auf einer breiten Forststraße geradeaus. Dann biegen Sie entweder den 2. Waldweg links zum Naturwald oder Sie fahren weiter geradeaus und biegen in der Kurve links ab zum Rastplatz mit dem Gedenkstein zur Sturmkatastrophe 1972. Von dort fahren Sie nach einer möglichen Rast wieder zurück zum Forstweg und folgen dem Verlauf der breiten Forststraße Richtung Hösseringen.
Wenn Sie den Weg zum Naturwald gewählt haben, sollten Sie ein geländefähiges Fahrrad mit etwas breiteren Reifen besitzen. Besonders bei feuchter Wetterlage kann dieser natur belassene Waldweg etwas schlechter zu befahren sein: Pfützen, matschig. Da der Weg am Naturwald entlang führt, kann es auch passieren, dass abgebrochene Äste auf dem Weg liegen. Auch die Gefahr von herunterfallenden Ästen ist nicht auszuschließen. Dafür haben Sie aber das einmalige Erlebnis einen Naturwald von außen zu sehen. Bitte nicht betreten! Sie fahren linker Hand am Naturwald entlang, rechts sehen Sie einen durchforsteten Buchenwald. Sie fahren immer geradeaus bis Sie an eine große Waldschneise kommen. Hier fahren Sie rechts auf der Trasse den Weg entlang, umsäumt von Heidekraut und Kiefern. An der Kreuzung fahren Sie links auf den großen Forstweg Richtung Hösseringen immer durch den Wald geradeaus.
Nach ca. 2,5 km macht die Straße eine Rechtskurve und der Weg führt Sie entlang von Wiesen bis Sie an den Wirtschaftsweg nach Hösseringen kommen. Hier biegen Sie rechts ab und kommen an einzelnen Stationen vom Waldgeschichtspfad Schooten vorbei. Biegen dann links in den Waldweg ab Richtung Museumsdorf und an dem großen Forstweg wieder links zum Museumsdorf.
Für den Besuch des Museumsdorf Hösseringen und des Waldgeschichtspfad Schooten sollten Sie schon ein wenig Zeit ein planen. Von dort geht es auf der geteerten Straße nach Hösseringen. Im Ort biegen Sie links ab Richtung Räber vorbei an der Touristinformation bis zur Weggabelung/Kreuzung in deren Mitte eine Linde steht. Hier haben Sie die Möglichkeit über den Aussichtsturm nach Räber zu fahren oder entlang des Hardausees. Wenn Sie die Aussicht über das Suderburger Land genießen möchten, dann biegen Sie links ab in die Meyerstraße und dann rechts den Lerchenberg hinauf zum Aussichtsturm. Vom Aussichtsturm fahren Sie die Straße weiter geradeaus und folgen dem Straßenverlauf bis an die Landstraße. Hier biegen Sie dann links ab Richtung Räber.
Wenn Sie entlang des Hardausees fahren möchten, fahren Sie noch ein kleines Stück geradeaus und biegen dann rechts in den Hellbergweg ein. Nun fahren Sie immer geradeaus. Die geteerte Straße geht am Hardausee in einen Waldweg über. Wo der Wald endet, biegen Sie links ab und kommen wieder auf eine befestigte, geteerte Straße, der Sie immer geradeaus den Hügel hoch folgen bis Sie an die Landstraße kommen. Hier biegen Sie rechts ab nach Räber.
Gleich am Ortseingang von Räber sehen Sie links einen Teich vom Räberspring. Ein Bohlensteg führt durch das Feuchtbiotop. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Folgen Sie einfach dem Pfad am Teich entlang. Vorsicht ist geboten auf dem Bohlensteg! Damit Sie nicht ausrutschen, sollten Sie ihr Rad am besten schieben und die einzigartige Atmosphäre genießen. Der Pfad führt Sie auf den Räberspringweg. Hier fahren Sie links weiter und immer gerade aus im Wiesental/ in einer wunderschönen Landschaft geprägt von Wiesen. Sie bleiben immer links von der Bahn und Achtung: sie fahren nicht unter der Eisenbahnbrücke hindurch! Nachdem Sie die Eisenbahnbrücke rechts liegen gelassen haben, ändert sich die Landschaft.
Es wird hügeliger und Sie fahren vorbei an Kiefernwälder. Rechts begleitet Sie die Bahntrasse. Die geteerte Straße geht irgendwann in eine Schotterstraße über, die manchmal auch etwas sandig sein kann. An der Eisenbahnbrücke kurz vor Unterlüß fahren Sie rechts und überqueren die Bahntrasse. Dann fahren Sie links weiter Richtung Unterlüß und dann immer geradeaus. Die Straße geht dann noch mal in einen Waldweg über, der gesäumt wird von Mischwald. Der Weg führt in den Räberweg. An der Unterlüßerstraße fahren Sie links Richtung Bahnhof zurück.

