| Rubrik: | Fahrrad-Touren, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Pfennigbrücke in Celle |
| Streckenverlauf: | Altencelle, Burg, Nienhagen, Bennebostel, Westercelle |
| Ziel: | Pfennigbrücke in Celle |
| Länge: | 24,58 km |
| Schwierigkeit: | Vom "Hausbugenweg" bis zur "Aller" geht es über unbefestigte Wegstrecke, die im letzten Abschnitt (Wiesenweg) etwas schwieriger zu befahren ist. Vorsicht ist beim Überqueren der "K 74", der "Braunschweiger Heerstraße" ("B 214") und dem "Wederweg" geboten. |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Kulturdenkmälern mit Wegbeschreibung |
| Besondere Hinweise: | Informationstafeln finden sich zu den einzelnen Kulturdenkmälern entlang der Strecke. |
Erfahren Sie auf der archäologischen Tour mehr von der vor- und frühgeschichtlichen Geschichte und Entwicklung der Stadt Celle.

Gertrudenkirche in Altencelle
Start der Tour ist an der "Pfennigsbrücke". Überqueren Sie die Brücke und fahren Sie an der "Dammaschwiese" entlang. Sie passieren den "Heilpflanzengarten" (Expo-Projekt 2000 der Stadt Celle). Informieren sich über die verschiedenen dargebotenen Pflanzenarten oder besuchen Sie das integrierte "Café KräuThaer". Weiter geht es bergauf an den Tennisplätzen vorbei. Auf der rechten Seite sehen Sie das alte Wohnhaus von "Albrecht D. Thaer", das im Stil des Klassizismus erbaut wurde.
Sie fahren geradeaus auf dem Weg "Im Güldenen Winkel" weiter und gelangen durch ein Waldgebiet. Am Ende des Weges biegen Sie nach rechts ab und befinden sich auf einem Waldweg entlang des "Freitagsgrabens". Bei der nächsten Möglichkeit überqueren Sie den "Freitagsgraben" nach links und erreichen die Straße "Am Tiergarten". Halten Sie sich auf dieser nach rechts und fahren Sie an der "Lachte" entlang, bis Sie den "Hausbugenweg" kreuzen. Auf dieser Strecke fahren Sie an einem vorgeschichtlichen Friedhof der "Älteren-Vorrömischen Eisenzeit" (700-400 v. Chr.) vorbei. Achten Sie auf eine Informationstafel dazu. Die dort angelegten Urnengräber befinden sich auf einem Höhenzug, dem "Schwalbenberg". Da damals keine Grabhügel angelegt, sondern die Urnen nur flach vergraben wurden, ist der Friedhof auf den ersten Blick nicht erkennbar (Funde im Bomann-Museum zu bewundern). Die Landschaft um die Grabstätte ist aber durchaus reizvoll. Die Dünenbildung, die während der letzten Kaltzeit einsetzte, zeichnet die Umgebung aus.
Sie fahren weiter und überqueren am "Hausbugenweg" nach rechts die "Lachte". Sie erreichen das Flussbett der "Alten Lachte", dem Sie nach links folgen. Über eine kleine Brücke geht es nach rechts Richtung "Aller". Sie folgen dem Weg für ca. 400 m und fahren dann nach rechts zum "Aller-Radweg". Auf dem "Aller-Radweg" entlang geht es nach links zur "K 74". Bitte Vorsicht beim Überqueren der Straße, da diese stark befahren ist. Sie fahren auf dem Radweg entlang der Straße rechts nach Altencelle rein.
Am Ortseingang von Altencelle halten Sie sich den ersten Abzweig nach rechts und Sie gelangen über die "Alte Dorfstraße" nach links in den "Oehlmannsweg" und zur "Gertrudenkirche". Diese wurde etwa im Jahre 1000 n. Chr. in vorromanischer und frühgotischer Bauweise errichtet. Zu empfehlen ist die Besichtigung des gotischen Schnitzaltars.
Nach links geht es über die Straße "An der Gertrudenkirche" in den Orstkern zurück und an der Dorfstraße nach links. Sie erreichen links den "Allerkrug", in dem Sie eine kurze Rast einlegen können. Nach rechts geht es in die "Kalandstraße". Nach etwa 70 m weist eine Informationstafel auf den Kern der ersten Stadtsiedlung um Celle (1240) hin, die sogenannte "Brunonenburg". Hier an der "Aller" befand sich somit auch die Zollstätte der Stadt für den mittelalterlichen Warenverkehr zu Schiff.
Sie fahren weiter auf den "Bleckenweg", über zwei Kreisel, und biegen dann nach links, dem Hinweis zum Aussichtspunkt der "Nienburg" folgend, ab. Sie haben hier den Ausblick auf ein altes "Karolingisches Kastell".
Fahren Sie nun zurück auf den "Bleckenweg" und nach links. Die nächste Abzweigung geht es nach rechts über die "Adolf-Knoop-Straße" und "Hildegard-Wallis-Straße" in den "Lückenweg". Von dort fahren Sie nach links zur "Braunschweiger Heerstraße" ("B 214"). An dieser halten Sie sich nach links und überqueren diese um in den "Bruchkampweg" zu gelangen. Hinter dem Bahnübergang biegen Sie nach rechts ab und erreichen den "Bublitzer Weg". Von dort fahren Sie weiter und biegen nach links in den "Hünenweg" und erreichen einen "Grabhügelfriedhof" der früheren Bronzezeit. Machen Sie einen kurzen Spaziergang über das Grabhügelfeld.
Vom "Hünenweg" geht es weiter auf die "Rudolf-Harbig-Straße" und von dort nach links zur "Burger Landstraße". Überqueren Sie diese und fahren Sie links in die Straße "Zum Burgwall". Sie gelangen zu einem "Burgwall" aus dem 10. Jahrhundert. Er ragt mit seinen ca. 5 m und 70 m Durchmesser aus der Landschaft empor.
Nach Besichtigung des Walles begeben Sie sich zurück zur "Burger Landstraße" und fahren Sie über diese nach rechts nach Nienhagen. Am "Alten Bahnhof" geht es dann nach rechts und weiter geradeaus, von asphaltierter Strecke auf einen der Bahn folgenden Radweg, nach Bennebostel. Im "Backhaus Bennebostel", einem historischen Bauernhof, können Sie jederzeit nach Vereinbarung Feste und Feiern veranstalten.
Sie fahren weiter auf die "K 62", die dann in Ihrem Verlauf nach rechts in Richtung Westercelle abbiegt. Sie treffen auf eine "Hügelgräbergruppe" der Bronzezeit, in der in der Eisenzeit ab 700 v. Chr. Urnen nachbestattet wurden. 20 beeindruckende Grabhügel sind es, die sich in dem kleinen Waldabschnitt entlang des Weges befinden. Etwas weiter nördlich können Sie einen alten "Torfschiffgraben" (bis 1765) erblicken.
Fahren Sie von der "Wilhelm-Hasselmann-Straße" über die "Lindenstraße" in die "Fischerstraße". Auf dem Weg liegt das "Café Müller", in das Sie gern einkehren können. Weiter geht es nach Überquerung des "Wederweges" in die "Münchhausenstraße" und auf dem "Fuhserandweg" über die "Fuhse" und zum "Französischen Garten". Fahren Sie über die "Wehlstraße" und die "Fritzenwiese" zur "Pfennigsbrücke" und zum Ausgangspunkt zurück.
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Urheber: Dipl. Ing. Hans G. Berger