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Verladerampe und "Waggon gegen das Vergessen"

Belsen

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Etwa zwei Kilometer nördlich des Haupteingangs zum Kasernenkomplex liegt eine Güterverladerampe. Zwischen 1940 und 1945 kamen dort Zehntausende Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge an, und es gingen auch zahlreiche Transporte in andere Lager ab.

Ein Teil der Bahnanlage steht seit dem Jahr 2000 auf Antrag der Arbeitsgemeinschaft Bergen-Belsen e.V. unter Denkmalschutz. Die AG gestaltete einen abgegrenzten Bereich neben der Rampe mit dem Nachbau eines historischen Güterwaggons. Tafeln informieren über die Geschichte der Rampe und den Weg der Häftlinge in das etwa sechs Kilometer entfernte KZ Bergen-Belsen. Jährlich findet dort zum Tag der Befreiung eine von der Arbeitsgemeinschaft ausgerichtete Gedenkfeier statt.

Das Gelände der Verladerampe ist militärischer Sicherheitsbereich und daher für die Öffentlichkeit gesperrt. Vor der Schranke führt ein Fußweg parallel zur Bahnanlage zum Waggon.

Am Anfang der Zufahrtsstraße installierte im Oktober 2007 der Verein Rosebusch Verlassenschaften e.V. das von den Hannoveraner Künstlern Almut und Hans Jürgen Breuste geschaffene „Objekt Rampe Bergen-Belsen“. Der 90 Tonnen schwere und fünf Meter hohe Stahltrichter, in dem Vierkantstangen mit eingestanzten Nummern liegen, weist den Weg zur Rampe.

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