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Infopunkt S 9 vom Lutter-Radwanderweg

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29351 Eldingen

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Infopunkt S 9 vom Lutter-Radwanderweg: "Vielseitig, sagenumwoben und "mit Köpfchen".

Diese Weiden müssen dringend geschneitelt werden, um zu „Kopfweiden“ zu werden

Diese Weiden müssen dringend geschneitelt werden, um zu „Kopfweiden“ zu werden

Im Nebel, in der Dämmerung können sie geheimnisvoll und bizarr aussehen. Kein Wunder, dass Kopfweiden in alten Sagen als Hexentreffpunkte und Geisterbehausungen bezeichnet wurden …

Die Kopfweiden haben wirklich sehr viele Bewohner: Eulen, Spechte und Fledermäuse leben dort in Höhlen. Käfer und Schmetterlinge wie der Weidenbohrer fressen im Totholz, Pflanzen wachsen auf den Weiden. Aber wie kommt das, und warum haben die Weiden einen Kopf?

Es ist wichtig, dass man die Zweige der Weiden alle 3 bis 10 Jahre schneidet oder „schneitelt“. Die Schnittstellen überwallen, bilden Verdickungen und die typische Kopfform. Aber an den Schnittstellen können auch leichter Baumpilze eindringen, so dass das Holz im Inneren morsch wird. Für viele Tiere sind die Kopfweiden dann erst richtig wertvoll, denn in dem entstehenden Hohlraum entwickelt sich für sie ein ganz neuer Lebensraum!

Früher waren Kopfweiden häufiger und man hat aus ihren Zweigen Körbe, Zäune und Flechtwände gemacht. Inzwischen werden sie neu entdeckt z.?B. bauen viele Kindergärten und Schulen „Tipis“ aus Weidenzweigen! Um die Kopfweiden zu erhalten, übernehmen heute meist Naturschützer das Schneiteln.

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