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Infopunkt S7 vom Lutter-Radwanderweg

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29351 Eldingen

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Infopunkt S7 vom Lutter-Radwanderweg: "Lachse...? Was wär, wenn hier kein Wehr wär"

Die Mühle in Hohnhorst hat ein hohes Stauwehr

Die Mühle in Hohnhorst hat ein hohes Stauwehr

An der Hohnhorster Mühle wird die Lachte überquert. Das Wasser der Lutter fließt durch Lachte, Aller, Leine und Weser in … die Nordsee! Diese ist ein Randmeer des Atlantiks, und in weiten Bereichen des Nordatlantiks leben Lachse. Früher waren sie in Deutschland in den meisten Flüssen häufig, die in die Nord- oder Ostsee mündeten und auch in den Nebengewässern dieser Flüsse wie Lutter und Lachte. Vor Beginn der Laichzeit wanderten die Lachse aus dem Meer flussaufwärts und so auch bis in die Lutter. Auf den Kiesbänken dort gaben die Weibchen in selbst geschlagene flache Gruben den Laich ab, den die Männchen besamten. Im Februar oder März schlüpften die Larven. Mit ein bis drei Jahren kehrten die Jungfische für bis zu drei Jahre ins Meer zurück. Dann schwammen sie wie ihre Eltern die Flüsse hinauf, um zu laichen. Staustufen und Mühlenwehre wie dieses und eine zunehmende Wasserverschmutzung machten den Lachsen die Wanderung flussauf schwer oder sogar unmöglich. Heute verbessern viele Kläranlagen die Wasserqualität, aber wie hier verhindern oft Stauwehre die Aufwärtswanderung von Lachsen. Daher wird versucht, geeignete Wanderhilfen einzurichten, mittels der die Lachse das  Hindernis überwinden können. Auch hier kann vielleicht in Zukunft wieder ein Durchgang für wandernde Fische geschaffen werden.

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