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Johanniskirche Eschede

Adresse

Osterstraße 3
29348 Eschede
Telefon: 05142 685
E-Mail: kg.johannis.eschede@evlka.de
Website: www.johanniskirchengemeinde-eschede.de

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Öffnungszeiten

Für Besichtigungen der Kirche melden Sie sich bitte vorher an.
Pfarramt Eschede: Tel. 05142/802

Weitere Informationen

Wichtige Information für Pilger: Den Stempel bekommen Sie unter der Woche im Rathaus, am Wochenende finden Sie den Stempel in einem Kasten an der St. Johanniskirche.

Johanniskirche Eschede. © Johanniskirchengemeinde Eschede

Johanniskirche Eschede. © Johanniskirchengemeinde Eschede

Eines der alten Kerndörfer der Region, schon 1065 in einer Urkunde als „villa esge“ erwähnt. Die ursprüngliche Kirche zu Eschede, auf dem „Theiberg“ gelegen, unterstand anfänglich dem Archidiakonat Beedenbostel, welches später dem von Wienhausen einverleibt wurde. 1365 wird Eschede als eigenes Kirchspiel erstmalig erwähnt, wahrscheinlich eine Stiftung der welfischen Landesherrschaft.
Über die frühe Baugeschichte des Kirchengebäudes ist nichts Definitives bekannt. Die heutige St. Johanniskirche aus dem Jahre 1713 ist eine barocke Saalkirche mit fünfseitigem Chorschluss und einem barocken Kanzelaltar mit marmorierten Weinrankenlaub-Säulen.
Ein aus Holz geschnitzter 2Taufengel" mit Kranz aus dem 18.Jh schwebt über dem marmornen Taufstein, gestiftet von der Familie des königlichen Wildmeisters Bühmann aus Rebberlah.
Die Orgel, ein Silbermann-Nachbau, verfügt über 1065 Pfeifen, 2-manualig mit 15 Registern.
Im Chorraum befindet sich neben den Pastorengräbern die Gruft der Besitzer des ehemaligen Rittergutes derer von Habighorst. Das Alabaster-Epitaph im Chorraum deutet auf einen der letzten, dem General von Melvill(1668-1742), oberster General der deutschen Infanterie und Gouverneur der Festung Hameln unter den hannöverschen Kurfürsten und Königen von Großbrittannien, Georg I. und Georg II, hin. Der freistehende hölzerne Glockenturm mit 3 Glocken ist typisch für die Heidekirchen.
In Eschede auf dem Weg nach Rebberlah, vorbei an der restaurieten Erdholländer-Windmühle aus dem 19. Jh, befindet sich die Gedenkstätte, die an die 101 Opfer des ICE-Zugunglücks vom 3. Juni 1998 erinnert.

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