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Hügelgräber am Wietzerberg

Adresse

29328 Faßberg/OT Müden

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Spätere Jungsteinzeit
Fünf Grabhügel sind hier vermutlich in der späteren Jungsteinzeit (2000 v. Chr.) nach Änderung der Bestattungssitten für die Verstorbenen hier ansässiger Bauernfamilien errichtet worden. Man bestattete die Toten in Ihrer Tracht und mit Zeichen ihrer Würde (Beigaben von Streitäxten, verzierten Bechern u. Ä.) .

Hügelgräber Wietzer Berg, © LK Celle

Hügelgräber Wietzer Berg, © LK Celle

Eiszeitliche Gletscher, Wasser und Wind haben die Lüneburger Heide als eine meist schwach ausgeprägte Hügellandschaft gestaltet. Im feuchten warmen Klima der Nacheiszeit war das Gelände mit dichten Laubwäldern (Eiche, Ulme, Linde) bedeckt.
Erste Bauern lassen sich mit der damals üblichen Totenbestattung ab der Mitte des 3. Jahrtausend v. Chr. Durch einige in der Umgebung befindlichen Großsteingräber (Siddernhausen) belegen. Sie rodeten großflächig den Wald. Mangels ausreichender Düngung und durch Winderosion verarmten die Anbauflächen auf leichten Sandböden fortschreitender (Podsolbildung). Die Bestellung der Felder musste somit aufgegeben werden. Größere Gebiete blieben seither als Brachland der Viehhutung vorbehalten, wodurch die Ausbreitung der Heide (Calluna vulgaris) begünstigt wurde.

Fünf Grabhügel sind hier vermutlich in der späteren Jungsteinzeit (2000 v. Chr.) nach Änderung der Bestattungssitten für die Verstorbenen hier ansässiger Bauernfamilien errichtet worden. Man bestattete die Toten in Ihrer Tracht und mit Zeichen ihrer Würde (Beigaben von Streitäxten, verzierten Bechern u. Ä.) .

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